LC80ex-SIO-Test-V2
Routine zum Testen der seriellen Schnittstelle des LC-80ex

Dateien im Verzeichnis:

LC80ex-SIO-Test-V2.TXT	diese Beschreibung
LC80ex-SIO-Test-V2.ASM	Assembler Quellcode
LC80ex-SIO-Test-V2.BIN	binre Programmdatei (kann direkt in JKCEMU geladen werden)
LC80ex-SIO-Test-V2.WAV	Programm als Sound-Datei (zum Einlesen am Tapeinterface)


Beschreibung:

Das Programm ist zum Testen der Grundfunktion der seriellen Schnittstelle des LC-80ex vorgesehen und fr 921,6 kHz Taktfrequenz ausgelegt. Mit kleinen nderungen im Code (Zeitkonstanten) sind andere Taktfrequenzen mglich. Die bertragung erfolgt asynchron ohne Handshake.
Als Gegenstck am PC kann eine beliebige Terminalsoftware dienen, z.B. "hterm". Die physische Schnittstelle darf auch ein USB-RS232-Wandler sein, sofern der virtuelle COM-Port vom Terminalprogramm ansprechbar ist. Zur Verbindung wird ein einfaches Nullmodemkabel bentigt.


Bedienung:

Baudrate und Funktionsmodus sind zum Programmstart ber die Tastatur whlbar.
Die Routine wird auf Adresse "2000H" gestartet, zeigt im Display "bAud" an und erwartet die Eingabe der Baudrate ber eine der Tasten 1-6 (andere Tasten werden ignoriert):

Taste 1 - 300 Baud
Taste 2 - 600 Baud
Taste 3 - 1200 Baud
Taste 4 - 2400 Baud
Taste 5 - 4800 Baud
Taste 6 - 9600 Baud

(Am PC ist die Baudrate analog einzustellen sowie 8 Datenbits, 1 Stopbit und keine Paritt.)

Anschlieend springt die Anzeige auf "Funct." und der Funktionsmodus ist einzugeben (Taste 1-3):

Taste 1 - Empfang, empfngt fortlaufend Zeichen und zeigt sie an
Taste 2 - Senden, wartet auf Tastendruck und sendet den Hex-Code der Taste
Taste 3 - Loopback, empfngt fortlaufend Zeichen und sendet sie sofort wieder


Funktionsmodus Empfang:
Anzeige "rEc" im Adressdisplay
In diesem Modus empfngt der LC-80ex Zeichen und zeigt sie als Hexcode auf dem Datendisplay an. Eine Wandlung des Zeichencodes findet nicht statt, also werden gesendete ASCII-Zeichen als deren Hexcode dargestellt, z.B. ein "A" als "41".

Funktionsmodus Senden:
Anzeige "SEnd" im Adressdisplay
Alle Tastendrcke (auer NMI und RES) werden entsprechend ihrer Wertigkeit hexadezimal an den PC gesendet, gleichzeitig wird der Hexcode auf der Datenanzeige dargestellt. Eine Wandlung des Zeichencodes findet nicht statt, das Terminalprogramm mu daher auf HEX-Anzeige eingestellt werden, weil die Tastencodes im nicht druckbaren Bereich der ASCII-Tabelle liegen.

Funktionsmodus Loopback:
Empfangene Bytes werden unverndert sofort wieder gesendet. Das Display bleibt dabei komplett ausgeschaltet, um dem Datentransfer volle Rechenleistung zu gewhren.

Der gewhlte Modus kann nur durch RESET verlassen werden.